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Arbeitskreis Barrierefreie Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn

Arbeitskreis setzt sich erfolgreich für Barrierefreiheit in Enkenbach-Alsenborn ein

Der „Arbeitskreis Barrierefreie Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn“ ist seit seiner Gründung vor sechs Jahren darum bemüht, möglichst alle Bereiche des öffentlichen Lebens frei zugänglich zu gestalten. Gemeinsam mit der öffentlichen Hand und privaten Investoren soll die Barrierefreiheit und somit die Lebensqualität in der Verbandsgemeinde verbessert werden, erklärt Michael Jung, Sprecher des Arbeitskreises. "Ein großer Erfolg ist, dass der Arbeitskreis bei der Planung öffentlicher Baumaßnahmen von Seiten der Behörden mit eingebunden wird." Hierbei könne durch Ortsbegehungen oftmals eine Umsetzung der Barrierefreiheit erreicht werden. So wurde zum Beispiel der Zustand von Straßen, Gehwegen oder öffentlichen Einrichtungen beschrieben und entsprechende Verbesserungsvorschläge gemacht. Hervorzuheben ist in diesem Kontext der behindertengerechte Neubau des Schwimmbades in Enkenbach-Alsenborn sowie die barrierefreie Gestaltung des Bahnhofumfeldes. Im Januar 2008 erhielt der Arbeitskreis vom Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, eine mit 750 Euro dotierte Auszeichnung für besonderes Engagement in der kommunalen Behindertenpolitik.

Um für behinderte und nicht behinderte Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein, werden - neben den öffentlichen Sitzungen des Arbeitskreises - regelmäßige Sprechstunden von Siegfried Rauschen, dem ersten Vorsitzenden, abgehalten. In diesen können Probleme erörtert und gegebenenfalls sofort Lösungen gefunden werden. Ein Thema, das oft angesprochen wird, ist das barrierefreie Bauen. Hierbei kann Siegfried Rauschen, selbst körperbehindert, kompetente Ratschläge geben.

 

Der Arbeitskreis verfasste vor einiger Zeit eine Informationsbroschüre für behinderte Bürgerinnen und Bürger sowie Touristen. In dieser werden die barrierefreien Wanderwege mit Wegweisern, Steigungs- und Kilometerangaben, Parkplätzen, Toilettenanlagen sowie Restaurants- und Beherbergungsbetrieben besonders hervorgehoben. Aufgezeigt werden auch die kritischen Punkte, die für Menschen mit Behinderungen eine Barriere darstellen. Ein weiteres Ziel ist eine Informations- und Sensibilisierungskampagne, um die Barrieren in den Köpfen der Menschen abzubauen. Getreu dem Motto „Das geht uns ALLE an“ hofft der Arbeitskreis auf eine breite Unterstützung und weitere Erfolge auf dem Weg zur Barrierefreiheit.