Besonderes Engagement für die Belange behinderter Menschen im Landkreis Kusel - Ein Portrait über Elke Klink
Seit Jahren setzt sich Elke Klink mit Erfolg für die Teilhabe und Selbstbestimmung behinderter Menschen ein. 2008 erhielt die Beauftragte für die Belange behinderter Menschen des Landkreis Kusel den mit 2.500 Euro dotierten ersten Preis des rheinland-pfälzischen Landesbehindertenbeauftragten für kommunale Beauftragte und –beiräte. Nicht zuletzt diese Auszeichnung war der Grund, um die Arbeit von Elke Klink etwas genauer zu betrachten.
Zunächst einmal ist Elke Klink direkte Ansprechpartnerin für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Kusel. Sie berät und betreut diese individuell und versucht vor Ort Hilfestellungen zu geben. Hierbei geht es oftmals um barrierefreies Wohnen und entsprechende Wohnraumanpassungen sowie Fragen der Betreuung. Aufgrund ihrer eigenen Behinderung hat Elke Klink einen besonderen Zugang zu den Betroffenen, da sie die Bedürfnisse behinderter Menschen kennt.
Eine weitere große Gruppe Hilfesuchender sind Eltern behinderter Kinder. Schulische Integration, Schülerbeförderung, Unterstützung bei der Kfz- Beschaffung und -Finanzierung oder Eingliederungshilfe sind nur einige Themen, bei denen Elke Klink den Ratsuchenden zur Seite steht. Vor allem erstgenannte schulische Integration behinderter Kinder ist ihr wichtig. Gerade die Schwerpunktschulen im Landkreis berät sie deshalb entsprechend. Besonders erwähnenswert ist in diesem Kontext ein von ihr initiiertes Projekt, bei dem nichtbehinderte Jugendliche und Jugendliche mit Behinderungen ihre Freizeit gemeinsam gestalten.
Weiterhin beschäftigt sich Elke Klink mit den Themen Grad der Behinderung, Schwerbehindertenausweise, Nachteilsausgleiche, Rehabilitation sowie Rente und Pflege. Die Beauftragte leistet hier oft die Arbeit einer Servicestelle und nutzt ihren Einfluss, um auf die Träger entsprechend Druck auszuüben. Auch versucht Frau Klink für ihre arbeitssuchenden Klienten Ausbildungs- bzw. Arbeitsplätze zu organisieren und die Bewerber zu coachen. Einen Ausbildungsplatz und zwei Praktika konnte sie bisher vermitteln.
„Der Landkreis hat mit der Berufung von Frau Klink in dieses Amt die richtigen Weichen gestellt“, erklärte Landrat Dr. Hirschberger, Es habe sich gezeigt, dass das Thema Behinderung dann an öffentlicher Wahrnehmung und Bedeutung gewinnt, wenn damit eine Persönlichkeit, ein Name und ein Gesicht verbunden sei. Frau Klink sei zudem Motor der Gleichstellung, indem sie auf die Teilhabe an den regulären Möglichkeiten in unserer Gesellschaft in den Bereichen Erziehung, Bildung, Arbeit und Beruf, Wohnen und Freizeit hinwirke.
Elke Klink pflegt mit vielen Organisationen, Verbänden und Einrichtungen im Kreis einen engen Kontakt. Sie ist stolz darauf, dass mit einem Lebensmittelmarkt und einem Cafe-Bistro, in denen jeweils ein hoher Anteil behinderter Menschen beschäftigt ist, die Idee der Integrationsfirmen vorangetrieben werden konnte. Der Rat von Elke Klink ist auch über die Kreisgrenzen hinaus gefragt, wirkt sie doch überaus engagiert in mehreren Landesgremien mit.


